Ilka Habrich studierte freie Kunst an der staatlichen Kunstakademie Münster bei Jan Kolata und Prof. Joachim Bandau. Sie lebt und arbeitet in Wüselen und ihrer Heimatstadt Krefeld. Ihr Interesse als Künstlerin gilt beobachteten Phänomenen der Natur, Mensch/Natur-Interaktionen und den Spuren der menschlichen Zivilisation in der Landschaft. Die Thematik wird dabei kaum bis radikal abstrahiert.
Auch in der Maltechnik variiert Ilka Habrich: Öl, das in dünnen Farbschichtungen aufgetragen wird, Aquarell in Verbindung mit Tusche, Geldrucke und Collagen. Es sind Techniken, die es der Künstlerin ermöglichen (Farb-)Räume entstehen zu lassen, in denen sich Polaritäten von Licht und Dunkel, von Schärfe und Unschärfe, von Realität und Imagination begegnen, ja zum Teil aufheben können.
In ihrer aktuellen Werkgruppe „extracts on wood“ beschäftigt sich die Künstlerin mit einzelne Elementen, kleinen Ausschnitte, Strukturen oder inhaltlichen Aspekten vorangegangener Arbeiten. In spontaner Improvisation entstehen daraus Arbeiten, die in gestische/lyrische Abstraktion steuern - eine Spurensuche, die kaum bis keinen Verweis mehr auf die ursprüngliche Quelle gibt.