Detlef Funder arbeitet mit Werkstoffen, die uns umgeben, die unseren Alltag prägen. Es sind zeitgenössische Materialien wie Kunstharze, Plexiglas, Karton oder Beton mit denen der Künstler seine Werke bewusst in der Gegenwart positioniert. In ästhetisch anspruchsvollen und optisch klar definierten Werken lotet er die Eigenständigkeit von Farbe und Form aus. Er experimentiert mit seiner Kunst, testet seine Wahrnehmungen. Diese Herangehensweise an Kunst spiegelt sich ebenso in seiner Musik, hier unter dem Pseudonym Konrad Kraft für experimentelle elektronische Musik bekannt.
Seine starkfarbigen Werke sind verankert zwischen der strikten Geometrie einer konkreten Kunst und zwischen einer räumlich schwer zu erfassenden Form, bei der unsere Wahrnehmung zwischen den geometrischen Streifen und den farbigen Flächen der Komposition hin- und herspringt.
Oft wirkt das Material mit seinen hochglänzenden Oberflächen, als sei es im Bewegungsprozess und scheint seitlich in die Öffnungen der Kartonstrukturen zu fließen. Ebendiese Momenthaftigkeit korrespondiert mit der Wirkung klar festgelegter Formen. Hier gelingen ihm mehr als nur Effekte unmittelbarer sinnlicher Erfahrung. Wir erleben die Werke als Zusammenspiel von kreativer Freiheit und formaler Präzision.
Stets findet er eine Balance in seinem experimentellen Spiel mit Formen und Farben, mit Symmetrien und Asymmetrien, und immer baut sich eine Spannung auf. Die Werke überzeugen mit einer unglaublich pulsierenden und doch in sich ruhenden Dynamik.
Ausstellungsdauer:
Fr., 30. Januar – Sa., 14. März 2026
Vernissage:
Fr., 30. Januar 2026, 19.00 Uhr
Begrüßung:
Volker Wefers
- Der Künstler wird zur Ausstellungseröffnung anwesend sein -
Ort: Galerie Schürmann
Weitere Informationen
RP Online, 30.01.2026_Artikel "Kunst zwischen Bild und Skulptul" NRZ., Lokales 31.01.2026_Artikel "Galerie Schürmann stellt Arbeiten von Detlef Funder aus"